Rindsschnitzel à la Omi

Hallo, ihr Lieben!

Leider gibt es heute nicht den versprochenen Post von meiner selbstgenähten Patchworkdecke weil das Licht heute viel zu schlecht zum Fotografieren war. Es ist gar nicht richtig hell geworden .. deswegen wird der Post verschoben! Er kommt aber ganz bestimmt sehr, sehr bald und wird gefolgt von einigen anderen winterlichen und weihnachtlichen Do-It-Yourself-Ideen! Bis dahin habe ich ein (nicht ganz so hochwertiges) Bild für euch - als kleinen Vorgeschmack sozusagen.


Anstelle der Patchwork-Decke habe ich heute ein leckeres Rezept für Rindsschnitzel, so wie sie meine Omi immer macht, für euch vorbereitet!


Zutaten für 3 Personen:
  • 2 große Rindsschnitzel
  • 1 kleine Zwiebel
  • 3 Scheiben Frühstücksspeck
  • 4 Gewürzgurken
  • 1 Glas Rinderfond
  • Salz
  • Pfeffer
  • Lorbeerblätter
  • 1 EL Sauerrahm
  • (gegebenenfalls Mehl zum Eindicken der Soße)

Zubereitung:

Die Rindsschnitzel plattieren, salzen, pfeffern und in einer Pfanne in Olivenöl von beiden Seiten scharf anbraten. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen, die Zwiebel und den Speck würfeln und im Bratensatz des Fleisches rösten. Die Schnitzel wieder in die Pfanne geben und mit dem Rinderfond ablöschen. Anschließend die Lorbeerblätter dazugeben und das Ganze mehrere Stunden lang weich dünsten. Bei Bedarf die verdampfte Flüssigkeit durch Wasser oder Rinderfond ersetzen. Ca. 10 Minuten vor dem Servieren mit kleingewürfelten Gewürzgurken und einem Löffel Sauerrahm verfeinern. Wenn die Soße zu dünnflüssig ist, kann sie mit einem Stück kalter Butter oder mit etwas Mehl eingedickt werden. Meine Omi gibt immer noch einen Spritzer Sardellenpaste in die Soße, was ich aber diesmal nicht gemacht habe, da wir keine zuhause hatten. Hört sich zuerst vielleicht nicht so lecker an, aber die Sardellenpaste verleiht der Soße eine gewisse Tiefe im Geschmack. Zu den Rindsschnitzeln schmecken Teigwaren aller Art ganz besonders gut. 

Guten Appetit, meine Lieben!

Mediterrane Pita Taschen

Hallo, ihr Lieben!

Heute hab ich euch ein schnelles Rezept mitgebracht, falls ihr mal weder Zeit noch Lust habt, großartig etwas zu kochen: Pita-Taschen! Eigentlich kommt diese Art von Brot aus dem nahen Osten und ist daher eher in der orientalischen Ecke angesiedelt, aber wir haben sie heute zur Abwechslung einmal mediterran gestaltet - mit Tomaten, Paprika und Zucchini. Dazu gibt es einen leckeren Yoghurt-Dip. 


Zutaten für 2 Personen:
  • 4 Pita Brote (gibt es zeitweise z.B. bei Hofer / Aldi)
  • 1 Hühnerbrust
  • 1/2 rote Paprika
  • 1/2 Zucchini
  • 4 Cocktailtomaten
  • Joghurt-Dip
Für den Dip habe ich 4 Esslöffel Naturjoghurt mit 2 Esslöffeln Sauerrahm, Salz, Pfeffer, italienischen Kräutern und einer gehackten Knoblauchzehe vermischt.


Zubereitung:

Die Pita-Brote im Toaster anwärmen und anschließend vorsichtig mit einem Messer zur Hälfte aufschneiden. Die untere Hälfte mit dem Dip bestreichen und anschließend nach Belieben mit den Zutaten befüllen. Diese haben wir übrigens nacheinander in einer Pfanne in Olivenöl angebraten.


Lasst es euch schmecken!

Spaghetti Bolognese

Einen schönen Freitag Nachmittag, meine Lieben!

Heute habe ich euch ein Rezept für kunterbunte und leckere Spaghetti Bolognese mitgebracht! Vor einigen Wochen haben wir davon zwei große Töpfe gekocht und die Soße anschließend in 0,5 Liter Gläsern eingekocht. Somit wird die Soße wunderbar lange haltbar und man hat in stressigen Zeiten etwas parat, das man schnell und einfach zubereiten kann! Heute verrate ich euch aber das Rezept in einer kleineren Menge ;) - alltagstauglich sozusagen!

 

Für 5 Portionen braucht ihr:

⍟ 400 g gemischtes Faschiertes (Hackfleisch)
⍟ 2 Karotten
⍟ 1 Stangensellerie
⍟ 2 kleine Zwiebeln
⍟ 3 Knoblauchzehen
⍟ 1 EL Tomatenmark
⍟ 1/4 l Rotwein
⍟ 700 g gehackte Tomaten aus der Dose
⍟ Salz
⍟ Pfeffer
⍟ Lorbeerblätter
⍟ 1 Rosmarinzweig
⍟ frisches Basilikum nach Belieben

 

 

Zubereitung:

Die verschiedenen Gemüsesorten waschen, gegebenenfalls schälen und in kleine Würfelchen hacken. Die Zwiebel und den Knoblauch in einem Topf in Olivenöl anbraten. Anschließend das Faschierte dazugeben und warten, bis sich Röstaromen bilden. Dann das Tomatenmark dazugeben und unter ständigem Umrühren beobachten, wann sich am Boden des Topfes eine braune Schicht voll angebratenem Tomatenmark bildet. Dann schnell mit Rotwein aufgießen (dadurch lösen sich die Bratrückstände) und diesen ca. 5 Minuten lang einkochen lassen. Anschließend mit den gehackten Tomaten aufgießen, die Lorbeerblätter und den Rosmarinzweig zur Soße geben, Salzen und Pfeffern und ca. eine halbe Stunde lang köcheln lassen, bis die Flüssigkeit der Tomaten sich eingedickt hat. Die gewünschten Nudeln laut Anleitung zubereiten (ich mache das immer nach Gefühl und lasse die Nudeln etwas härter, weil sie dann immer noch nachgaren - ich mag keine zu weichen Nudeln), mit der Soße vermischen und mit Parmesan bestreut servieren!


Buon Appetito!

DIY: Wunsch-Board ganz einfach selbst gemacht!

Hallo, Ihr Lieben! 

Erst einmal: Willkommen zurück! Ich muss mich entschuldigen, ich habe schon eine Weile lang nichts mehr gepostet. Das liegt zum Einen daran, dass ich gerade sehr krank bin und nur um mich huste und das gepaart mit der Schwangerschaft (9. Monat) hat mich dann doch ziemlich niedergestreckt. Zum Anderen versuche ich fieberhaft, den empirischen Teil meiner Masterarbeit noch vor Weihnachten fertig zu bekommen, da ja die kleine Emma-Sophie am 27. Dezember zur Welt kommen soll. Zusätzlich zu den Vorbereitungen auf sie und dem ganzen Alltagsstress, bin ich einfach nicht dazu gekommen, mich meinem Blog zu widmen - aber jetzt bin ich ja wieder da - und habe euch etwas Tolles mitgebracht! :) 


Kennt ihr das? Ihr geht durch die Stadt und seht etwas, das ihr unbedingt haben wollt? Mir geht es da ziemlich oft so. Vor allem bei Bastelsachen oder schönen Dekorationsutensilien. Da kann ich fast nie nein sagen. Und hier gibt es in der Umgebung einige dieser süßen, kleinen Läden, wo man einfach nicht anders kann, als einkaufen. Jedenfalls habe ich festgestellt, dass es viel mehr Spaß macht, sich etwas zu gönnen, wenn man vorher darauf hingespart hat, anstatt wenn man es einfach so kauft. Nach einem solchen Spontankauf schleicht sich bei mir nämlich öfters das schlechte Gewissen ein und ich denke mir "Hast du das denn wirklich gebraucht?"
Deswegen habe ich euch heute eine tolle Art mitgebracht, wie ihr eure Wünsche am Besten visualisieren könnt. Dann heißt es: Prioritäten setzen und die Summe beiseite legen und wenn dann alles schön beisammen ist, kann man das alte ganz leicht durch ein neues Wunschobjekt ersezten.

 

Ihr braucht: 

ein Stück Pappe oder Holz (ich habe einfach die Rückseite eines leeren A4 - Blocks genommen)
euren Lieblingsstoff
(eventuell Sprühkleber)
Nähmaschine
buntes Papier
Washi-Tapes
Copicmarker (oder andere bunte Stifte)
Fotos oder Bilder eurer Wunschobjekte
so viele Glasschälchen oder Behälter für euer Gespartes, wie ihr Wunschobjekte habt


Schritt 1: Den Stoff zuschneiden und mit Sprühkleber (oder Tixo in meienm Fall) an der Pappe befestigen. 
 

Schritt 2: Mit der Nähmaschine und einem Garn in passender Farbe einmal rundherum nähen. Dabei darauf achten, dass der Stoff auf der Rückseite auch mitgenäht wird, damit er nachher auch gut hält. 

 
  
Schritt 3: Jetzt könnt ihr den überschüssigen Stoff abschneiden und die Tixostreifen entfernen.

Schritt 4: Gestalten! Da ich keinen Farbdrucker habe (ist mein Wunsch Nummer 1 ;) ), habe ich die Objekte meiner Begierde einfach gezeichnet und dann mit Copicmarkern schön coloriert. Ich finde das gibt dem ganzen eine persönlichere Note. Natürlich könnt ihr auch ganz einfach Fotos oder Bilder aus dem Internet ausdrucken. Die Papierschnipsel habe ich ganz einfach mit eingerollten Tixostreifen fixiert, damit ich sie von Zeit zu Zeit austauschen kann. 

 

Schritt 5: Die Glasschälchen verzieren und platzieren. Ich habe meine mit Washi-Tapes, meinem neuen Labelmaker und Paketschnur verschönert.

Schritt 6: Loslegen mit dem Sparen! Ich habe mir die Preise der einzelnen Wunschobjekte herausgesucht und diese dann in kleinere Etappen unterteilt. So kann ich öfters kleinere Beträge in die Schälchen geben und einen Punkt dafür wegstreichen und habe so öfter ein Erfolgserlebnis.

Kleiner Tipp: Platziert euer Wunsch-Board am Besten irgendwo, wo es gut sichtbar ist und euch ständig an eure Wünsche und Ziele erinnert. So fällt es euch leichter, diese auch irgendwann zu erfüllen bzw. zu erreichen!

Viel Spaß beim Basteln!


Bacon Pancakes nach Jamie Oliver

Hallo, ihr Lieben!

Heute war blogtechnisch ein sehr produktiver Tag, denn ich habe mein komplettes Design umgekrempelt und meine Lieblingsfarbe beige eingebaut :) - gefällt mir viel besser als das türkise Graugrün, das ich vorher hatte. Außerdem habe ich mir einen eigenen Header und meine Social Media Buttons selbst erstellt :) - mit Hilfe einiger super tollen Tutorials!

Zusätzlich habe ich noch ein super schnelles, fluffiges und leckeres Pancake-Rezept, das man sowohl süß als auch pikant zubereiten kann und von keinem Geringeren als DEM Jamie Oliver stammt. Jamie ist einer meiner Lieblingsköche und ich schaue seine Sendungen total gerne, weil man einfach merkt, mit wie viel Leidenschaft er bei der Sache ist :) - und auf seiner Website veröffentlicht er super viele verschiendeste Rezepte, da findet man eigentlich immer, was man gerade braucht. Vorbeischauen lohnt sich also! Früher, als ich noch mit der allerliebsten Lilly in einer WG gewohnt habe, hat sie diese Pancakes immer zum Frühstück gemacht (allerdings die süße Variante) ! 


Zutaten für 4 Personen:

3 Eier
120 g Mehl
1 gehäufter TL Backpulver
140 ml Milch
1 Prise Salz
Belag nach Wahl (z.B. Blaubeeren, Himbeeren, Schokoladenstückchen, Bacon, etc.)

* wenn die Pancakes süß serviert werden (z.B. mit Honig, frischen Beeren {Himbeeren, Heidelbeeren} oder Schokoladenstückchen) würde ich noch eine Prise Zucker zum Teig geben.

Zubereitung:

Die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz zu Schnee schlagen. Die Eigelbe mit dem Mehl, dem Backpulver und der Milch (* und gegebenenfalls dem Zucker) zu einem Teig verrühren und zum Schluss den Eischnee unterheben. In einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett von einer Seite goldbraun braten. Dann die gewünschten Zutaten (in meinem Fall der Speck, den ich vorher in einer Pfanne kross gebraten habe) auf die noch ungebackene Seite des Pancakes streuen, diesen umdrehen und fertigbraten. Mit Ahornsirup, Honig oder Staubzucker übergießen oder bestreuen und servieren! 

Lasst es euch schmecken! :)

Apfelmus Rezept und meine neuesten Errungenschaften

Hallöchen, meine Lieben!

Ist heute nicht ein wunderschöner Tag? Der Himmel ist blau und es ist herrlich warm .. ich lass mir also die Sonne auf den Baby-Bauch scheinen!

Aber jetzt zum Rezept für mein leckeres Bio-Apfelmus, das ich euch ja schon hier verpsrochen habe! Das Apfelmus schmeckt übrigens herrlich zu diesem Kuchen! Ansonsten mag ich Apfelmus leider nicht so gerne, aber da Herr Kunterbunt und ich im Dezember Nachwuchs erwarten, möchte ich natürlich nur das Beste für das kleine Baby Kunterbunt und weil die Äpfel im Obstgarten einfach so rum lagen und auf bessere Zeiten gewartet haben, dachte ich mir, ich ergreife die Gelegenheit beim Schopf und bereite schon etwas Brei-artiges vor.



Zutaten: {für ca. 5 Liter Apfelmus}

1 große Obstkiste voll mit Bio-Äpfeln* 
5 Gewürznelken in einem Tee-Ei (auch von SONNENTOR)
ein Spritzer Bio-Honig
den Saft einer Bio-Zitrone
1 Liter Wasser


* (ich habe die Sorte Kronprinz Rudolf genommen, weil die bei meiner Oma im Obstgarten wachsen - sie sind sehr süßlich, haben aber trotzdem eine angenhme Säure und sind schön knackig {für mich gibt es nichts Schlimmeres als mehlige Äpfel - igitt})

 

Zubereitung:

Die Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. Zusammen mit den Gewürzen, dem Honig und dem Zitronensaft in einem großen Topf mit dem Wasser zusammen so lange kochen, bis die Äpfel von selbst zerfallen. Die Gewürze je nach Bedarf entfernen, damit das Apfelmus nicht zu intensiv und weihnachtlich schmeckt. (Bei mir war das nach ca. einer halben Stunde) Anschließend durch ein Sieb pürieren und einige Minuten lang weiter köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Einmachgläser, deren Gummis und den Trichter zum Einfüllen in kochendem Wasser sterilisieren. Das heiße Apfelmus vorsichtig in die Gläser füllen und diese sofort verschließen. Auf dem Kopf gestellt auskühlen lassen. Tolle Tipps zum Einkochen und Einwecken findet ihr übrigens bei Steph vom "Kleinen Kuriositätenladen" - sie kennt sich da bei Weitem besser aus als ich - ich stehe dabei gerade erst am Anfang! :)

 

Ein riesengroßes Dankeschön geht auch an die liebe Sandra, bei der ich diesen tollen Label-Maker gekauft habe! Er macht mich jetzt schon ganz glücklich und ich habe viele tolle Ideen, wo er noch zum Einsatz kommen wird .. :) Heute habe ich damit meine Apfelmus-Gläser beschriftet!



Außerdem kamen heute meine beiden Bücher, die ich bei Amazon bestellt habe - juhu! Das eine ist von Stefanie Luxat und heißt "Wie sag ich's meinem Mann?" und das andere ist von Okka Rohd und heißt "Völlig fertig und irre glücklich - Meine ersten Jahre als Mutter" - bin schon total gespannt und werde mich jetzt gleich darauf stürzen. Die Reviews gibt's dann demnächst hier zu lesen! :)

 

Ansonsten werde ich den Tag einfach gemütlich verbringen .. ein bisschen lesen, auf meinen Lieblingsblogs stöbern, und wie auf dem letzten Foto zu erkennen ist, an meiner Babydecke stricken!! :) 


Habt einen schönen Tag!

Sonntägliches Küchenchaos mit Apfelmus & Rindsrouladen

Hallo, meine Lieben!

Heute war bei uns ein ereignisreicher Tag! Wir hatten ganz lieben Besuch von meinen Eltern aus Wien und von einem lieben Freund des Herrn Kunterbunt aus Deutschland und deswegen waren Herr Kunterbunt und ich fast den ganzen Vormittag mit (Ein-)kochen beschäftigt. 

Herausgekommen sind: 7 große Gläser Apfelmus, ein Bräter voll mit Rindsrouladen, und jeweils 1 Topf Kartoffelpüree und Rotkraut .. ach ja und ein seeehr leckerer Schokoladenkuchen {das Rezept gibt's hier - nur diesmal ohne Granatapfel}


Die Bilder vom fertigen Apfelmus und das passende Rezept dazu gibt es morgen - heute ist es leider schon zu dunkel, um tolle Fotos zu machen. Dafür gibt's heute das Rezept für die leckeren Rindsroualden!


Um ca. 6 hungrige Personen zu verköstigen braucht ihr:

1 1/2 kg Rindfleisch für Rindsschnitzel (ca. 10 Schnitzel)
4 saure Essiggurken
2 große Karotten
20 dünne Scheiben Speck
2 große Zwiebeln
Senf
Salz 
Pfeffer
Rapsöl
Lorbeerblätter
Rinderfond
Rotwein
Sauerrahm
Mehl
(Sardellenpaste - optional)


Zubereitung:

Karotten schälen und gemeinsam mit den Essiggurken in dünne, längliche Streifen schneiden.

Die Schnitzel plattieren, salzen, pfeffern und mit Senf bestreichen. Anschließend mit den Speckstreifen belegen und an einer Seite die Karotten und Essiggurken platzieren. Die Rouladen vorsichtig einrollen und mit Küchengarn oder Zahnstochern fixieren.

Die fertig präparierten Rouladen mehlieren und mit Rapsöl im sehr heißen Bräter von allen Seiten scharf anbraten. Das Fleisch aus dem Topf nehmen, die Zwiebeln hacken und im Bräter anbraten. Mit einem kräftigen Schluck Rotwein aufgießen und danach die Rouladen vorsichtig wieder in den Topf geben. Mit Rinderfond begießen, bis alle Rouladen bedeckt sind (wir haben gut 2 Liter Fond verwendet) und einige Lorbeerblätter dazugeben. {Ein tolles Rezept für Rinderfond findet ihr übrigens bei Steph in ihrem "Kleinen Kuriositätenladen". } Danach den Bräter in den vorgeheizten Backofen stellen und die Rouladen bei ca. 200°C (Heißluft) gute 2 Stunden garen lassen.

Wenn die Rouladen zart und durchgegart sind, diese vorsichtig aus dem Saft heben und diesen mit 2 EL Sauerrahm und 2 EL Mehl verfeinern. So bekommt die Soße eine sähmige Konsistenz. Wer mag, kann in die Sauße noch 1 TL Sardellenpaste einrühren (Meine Omi schwört darauf).

Die Rouladen mit Kartoffelpüree und selbstgemachtem Rotkraut servieren. 


Für einen großen Topf Rotkraut braucht ihr: 

1 roten Krautkopf
3 Zwiebeln
1 Schluck Weißweinessig
2 EL Zucker (oder Honig)
1 großen Apfel
1 Stange Zimt
5 Gewürznelken


Das Kraut mit der Küchenmaschine klein reiben (oder in mühsamer Handarbeit klein schneiden). Die Zwiebel und den Apfel ebenfalls klein hacken. 

Zwiebel in Rapsöl glasig werden lassen und mit Honig oder Zucker karamellisieren. Mit einem Schluck Essig aufgießen und dann das geschnittene Kraut hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen, die Zimtstange in den Topf geben und in einem Tee-Ei die Gewürznelken mit in den Topf hängen. Das ganze ca. 2 Stunden lang weich kochen. 

Zum Schluss den klein geschnittenen Apfel dazugeben und vor dem Servieren 10 Minuten lang ziehen lassen.

Bon Aptetit ! ❤

"Lieblingsessen"

Hallo, ihr Lieben!

Heute stelle ich euch mein Lieblingsessen vor :) - meine Mama macht es schon seit ich ganz klein bin und es hat eigentlich garkeinen richtigen Namen, deswegen nennen wir es einfach nur "Lieblingsessen". In Wirklichkeit ist es eine Art Auflauf mit Hühnerbruststreifen, Kartoffeln, Lauch und Paprika. Natürlich darf die leckere Soße nicht fehlen!


Zutaten für ca. 6 hungrige Personen:
(unsere Auflaufform hat ca. 25 cm x 25 cm)

800 g Hühnerfleisch
1 kg Kartoffeln
1 Stange Lauch
2 große rote Paprika
Salz
Pfeffer
euren Lieblingskäse zum Bestreuen und Überbacken

Für die Soße braucht ihr: 

2 Becher Creme Fraîche mit Kräutern
1 Becher Sahne (als Alternative nehme ich immer Rama Creme Fine, die hat nicht so viel Fett - was aber wegen der Creme Fraîche wohl auch nicht mehr viel macht ;) )
6 EL Kremsersenf (das ist der eher Süßliche & Körnige)
1 TL Majoran
1 TL Oregano
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffeln kochen, schälen und in Scheiben schneiden. 
Das Hühnerfleisch in Streifen schneiden, salzen, pfeffern und in einer Pfanne schön braun braten. 
Anschließend den Lauch und den Paprika in feine Streifen schneiden und in der selben Pfanne wie das Fleisch braten. So geht kein Aroma verloren. 
Für die Soße in einem Becher die Creme Fraîche mit der Sahne, dem Senf und den Kräutern und Gewürzen verquirlen und zum Schluss alles in der Auflaufform gut durchmischen. Mit eurem Lieblingskäse bestreuen und im vorgeheizten Backrohr bei 200°C ca. 20 min. goldbraun überbacken.
Vor dem Servieren ca. 10 min. abkühlen lassen, damit sich die Soße wieder gleichmäßig im Auflauf verteilen kann und nicht ausläuft.

Lasst es euch schmecken!

Kürbis Ravioli mit Ricotta Frischkäse Füllung



Hallo, meine Lieben! Heute präsentiere ich euch wieder einmal einen Schwenk aus meiner Küche. Die liebe Ina hat zu ihrer allmonatlichen "let's cook together" - Bloggeraktion aufgerufen: Das Thema im Oktober: Mein liebstes Kürbisrezept. Neben einer leckeren Kürbiscremesuppe, die ich schon hier gezeigt habe, finde ich selbstgemachte Ravioli wie z.B. diese hier mit Frischkäsefüllung einfach total lecker! Darum gibt es heute ein zur Saison passendes herbstliches Ravioli-Rezept mit viel Kürbis!



Für den Teig braucht ihr: 

1/2 Hokkaido Kürbis
600 g Mehl
100 ml lauwarmes Wasser
100 ml Milch
1 Ei
1 Schuss Olivenöl

Für die Füllung braucht ihr: 

1/2 Hokkaido Kürbis
1 Becher Ricotta
1 Becher Frischkäse
Salz 
Pfeffer
einige Salbeiblätter
etwas Oregano
getrocknete Tomaten nach Belieben

Zubereitung:


Den Hokkaido Kürbis halbieren, die Kerne ausschaben und in Alufolie verpackt bei 200°C (Heißluft) im Backrohr ca. eine halbe Stunde lang backen, bis er schön weich ist. 

Die eine Hälfte des Kürbis mit einem Löffel aus der Schale lösen (vorsicht heiß!) in die Küchenmaschine geben und mit dem Mehl kneten. Anschließend in einer Tasse das Wasser, die Milch, das Ei und das Olivenöl verquirlen und zum Teig dazugeben. Wenn eine feste Kugel entstanden ist, den Teig aus der Maschine nehmen und von Hand nacharbeiten, damit der Teig schön geschmeidig und gleichzeitig fest wird. So kann man ihn nachher besser verarbeiten.

Für die Füllung mit einem Löffel die andere Hälfte des Kürbis aus der Schale kratzen und mit dem Ricotta, dem Frischkäse und den anderen Zutaten in der Küchenmaschine zu einer Masse verarbeiten.
Den Teig mit der Nudelmaschine ausrollen und jeweils einen Teelöffel der Füllung in der Mitte der Teigbahn platzieren, diese umschlagen und mit den Händen den Teig rund um die Füllung gut niederdrücken. Anschließend mit einem Teigrad schöne Ravioli ausrollern.




Die fertigen Ravioli in kochendem bzw. siedendem Wasser ca. 5 - 7 Minuten lang ziehen lassen. Mit Rucola, brauner Butter und Parmesan anrichten und servieren!


Guten Appetit!

Frühstück im himmelblau mit der Lieblings-Cousine

Heute war ich mit meiner Lieblings-Cousine, Isabella (oder von mir auch liebevoll Bea genannt - das darf aber sonst niemand! :P) frühstücken. Wir beide finden, dass woanders frühstücken als zuhause immer etwas Besonderes ist ... und so hat sich das quasi bei uns schon zu einer kleinen Tradition entwickelt und wir probieren uns durch das kulinarische Frühstücksangebot von Wien, Kärnten und bald auch Krems - wenn sie mich besuchen kommt!

Café, Restaurant und Shop "himmelblau" im 18. Bezirk

Diesmal haben wir uns wieder das himmelblau zum Frühstücken ausgesucht, weil es uns bei unserem letzten Besuch schon so gut gefallen hat. Im 18. Bezirk direkt am Kutschkermarkt gelegen, begeistert das himmelblau vor allem durch seine Gemütlichkeit, die tolle Inneneneinrichtung, die einfach zum Verweilen einlädt und das super freundliche Personal. Wir wurden sehr freundlich begrüßt und unser Kellner hat uns gleich gefragt "Was kann ich euch heute denn Gutes tun?" - damit fängt der Morgen doch schon mal gut an, nicht wahr? :) 

Postkarten-Ständer mit den wunderbarsten Kärtchen!

Vitrine mit den schönsten Schüsseln und Tassen

Jedenfalls durften wir dann im "Wohnzimmer" platznehmen, das direkt an den Gastraum angrenzt und wo in hübschen weißen Regalen allerlei süße Kleinigkeiten (von Postkarten, über (Duft-)Kerzen, schönes Besteck, Tischtücher und Stoffservietten bis hin zu kleinen Täschchen) ausgestellt sind, die man da auch gleich kaufen und mitnehmen kann. Sprich: Man kann den Laden nicht verlassen, ohne nicht mindestens eine Kleinigkeit zu kaufen! Meine Cousine und ich lieben ja solche süßen und kleinen Läden, wo man einfach die Liebe dahinter spürt, mit der das Ganze betrieben wird!


eines der Regale mit vielen tollen Kleinigkeiten befüllt

viele verschiedene (Koch-) Bücher - toll!


auch Schürzen (auch für Kinder) und Topflappen - bzw. Handschuhe gibt es dort

 Vom klassischen Frühstück (z.B. das himmelblaue: Heißgetränk nach Wahl, Orangensaft, Handsemmel, Kornspitz, Bio-Butter, hausgemachte Marmelade - oder in meinem Fall Nutella :) , Beinschinken, Pöhls Butterkäse und Bio-Ei) über vegetarische Köstlichkeiten (z.B. das gartenbeet: Heißgetränk nach Wahl, Bio-Apfel-Karottensaft, hart gekochtes Bio-Ei, Joghurt mit Früchten, Hausbrot, Frischkäsedip und Gemüse der Saison) bishin zu orientalischen Speisen mit Humus oder anderen kleinen Extras ist für jeden Geschmack etwas dabei. Isabella hat sich für ein weiches Bio-Ei und ein Schnittlauchbrot entschieden (letztes Mal hatte sie das Gartenbeet - ein Augen- und Gaumenschmaus), während ich das himmelblaue für ca. 12 € gegessen habe .. :) zusätzlich werden noch Speisen in der Kategorie "eierlei" (Omelette Steirische Eierspeis, Spiegeleier, etc.)  oder "muh" (Joghurt mit Honig und Walnuss, Knuspermüsli mit Früchten und Joghurt und Butterbrot mit Radieschen oder frischem Schnittlauch) angeboten, was wir besonders witzig und lieb finden. 


Frühstück "das himmelblaue"

Schnittlauchbrot aus der Kategorie "muh"

Bei meinem Frühstück war zuerst der Kakao aus, aber die liebe Dame vom Café ist sofort zum nächsten Geschäft gelaufen und hat gleich einen besorgt. Wir hatten überhaupt keinen Stress und so kam der Kakao einfach ein bisschen später. Dazu gab's als Entschädigung (die ich eigentlich gar nicht gebraucht hätte) ein Stückchen super-leckeren Schokoladenkuchen aus der Vitrine im Eingangsbereich :) {leider habe ich die nicht mehr fotografiert} - der Kuchen war unglaublich lecker! 

Fazit: Wir haben jedenfalls einen super schönen und entspannten Vormittag bei Frühstück, Tratsch & Klatsch verbracht und haben unseren Aufenthalt im himmelblau und werden auf jeden Fall bald wieder kommen! Auch für Parties, Familienfeiern, etc. sehr zu empfehlen! :) - ach ja, und man kann dort nicht nur frühstücken sondern auch "ganz normal" essen gehen! ;)

der allerbeste Schokoladenkuchen in Wien!